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Georgien - Onlinenews    

Georgien Kaukasus - und die Energiesicherheit Europas

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  Kasachisches Öl nach Europa über Georgien

Sa, 10.12.2011

Kasachstan will Öl in den Westen, über den Hafen von Batumi- Georgien, transportieren.
Zu diesem Zweck kaufte die kasachische Gesellschaft „Kazmortrasflot“ , zwei Öltanker, die bereits im Hafen von Batumi eingegangen sind.

Nach Angaben von Kapitän des Tankers - Kargihin Kabilnin, ist der Tanker 250 Meter lang und kann 100 Tausend Tonnen Öl aufnehmen.
Die Kosten für beide Tanker betragen 100.000.000 US $

„Da das Kaspische Meer kein Zugang zu anderen Meeren bzw. Ozeanen hat , haben wir uns ein strategisches Ziel gesetzt ein Korridor über schwarzes Meer zu den Europäischen Ländern herzustellen.“

Das Vorhaben Kasachstans, der größte Ölproduzent in der Region zu werden, zeigte die Notwendigkeit eine direkte Verbindung mit den globalen Märkten zu entwickeln - sagte Kabilnin.

Quelle: http://bizzone.info/transportation/2011/1323477432.php

 

  Der Kampf um Gasreserven im Kaspischen Meer

Fr, 04.11.2011

"Die Europäische Union will seine Abhängigkeit vom russisches Gas reduzieren und will Zugang zum Kaspischen Meer. Doch andere Lieferstaaten blockieren die Zugänge."

"Denn am Kaspischen Meer wird aufgerüstet. Die Russen sind nicht die einzigen, die am größten Binnenmeer der Welt ihr Revier markieren. Auch die anderen vier Anrainer-Staaten – Aserbaidschan, Iran, Kasachstan und Turkmenistan – bauen in Hafennähe an ihren militärischen Basen." Berichtet „welt.de“

"Man ist sich bis heute nicht einig, wie die Naturreserven verteilt werden können. "

"Der Iran möchte das Meer in fünf gleiche Teile aufteilen, doch das lehnt Nachbar Aserbaidschan strikt ab. Iran und Russland wollen das Gewässer überhaupt nicht als Meer, sondern als See definiert wissen, was ihnen als Anrainerstaaten ein Mitspracherecht bei möglichen Pipelineverlegungen sichern würde. "

Nabucco verbindet kaspische Region mit Europa
und soll die Versorgung Europas mit Gas verbessern, vor allem aber die einseitige Abhängigkeit von Russland vermindern. Sie wird die erste große Erdgas-Pipeline sein, die nicht von Moskau gesteuert werden kann. Nabucco ist Teil des sogenannten südlichen Korridors, der aus mehreren Gasleitungen besteht. Das Gas soll aus dem kaspischen Becken, das heißt aus Aserbeidschan und Turkmenistan kommen. Auch aus dem Irak soll Gas bezogen werden.

Die endgültige Entscheidung über den Bau wird für dieses Jahr oder 2012 erwartet. Dann könnte der Betrieb im Jahre 2015 aufgenommen werden. Allerdings kann der Baubeginn sich noch verzögern.

Quelle: Europäische Kommission;    http://www.welt.de/

 

  Gas aus Aserbaidschan für die EU

Do, 13.01.2011

"Riesige, noch unerschlossene Gasvorkommen liegen in der Region am Kaspischen Meer. Die Europäische Union hat seit Längerem diese Ressourcen ins Visier genommen und den Abschluss internationaler Abkommen zu ihrer Lieferung zum Kernanliegen gemacht. Kommissionschef Barroso will bereits heute in Baku eine erste, wegweisende Erklärung unterzeichnen. Sie soll die gemeinsame Absicht Aserbaidschans und der EU bekräftigen, einen Versorgungskorridor für Gas nach Europa zu errichten. Mit dem Nachbarland Turkmenistan, das danach auf der Reiseliste steht, ist man in Sachen Vertragsabschluss noch nicht ganz so weit.

" Entscheidend sei , dass sich Unternehmen und Verbraucher in der EU möglichst schon ab 2015 auf zuverlässige Gas-Lieferungen verlassen könnten. Beteiligte des Nabucco-Projekts begrüßen ausdrücklich die Reise der EU-Spitzenpolitiker ans Kaspische Meer. "Das ist ein starkes Signal für die Region"...

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Quelle: Berliner Zeitung

 

  Turkmenistan will eine Gas-Pipeline durch das Kaspischen Meer bauen

Sa. 20.11.2010

"Turkmenistan will eine Gas-Pipeline durch das Kaspischen Meer bauen"- Zitierte Lenta.ru den stellvertretenden Ministerpräsidenten von Turkmenistan Baymurad Hodzhamuhamedov .

Ihm zufolge kann das Land 40 Milliarden Kubikmeter Gas pro Jahr nach Europa liefern. Dabei hat er nicht angegeben den Zeitpunkt der Bau.
Am Vorabend des Gipfels in Baku, Präsident von         

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 NATO erkennt die Okkupation der georgischen Gebiete an

Di. 16.11.2010

Die Parlamentarische Versammlung der NATO hat in ihrer jüngsten Resolution ein weiteres Mal die territoriale Integrität Georgiens unterstützt. Das teilte Georgiens Vizeaußenministerin Nino Kalandadse am Dienstag auf einer Pressekonferenz in der Hauptstadt Tiflis mit. In dieser Resolution, die deutlich schärfer gehalten sei als frühere ähnliche Dokumente, seien die georgischen Regionen Abchasien und Zchinwali als "okkupierte Gebiete" bezeichnet worden. Außerdem appelliere die NATO an Russland, die gegenüber der Europäischen Union übernommenen Verpflichtungen zu erfüllen und seine Truppen vom Georgieschen Territorium abzuziehen, Flüchtlingen die Heimkehr zu ermöglichen und EU-Beobachter auf die okkupierten Territorien zu lassen, fuhr die Ministerin fort. "Im Hinblick auf das bevorstehende NATO-Gipfeltreffen in Lissabon ist diese Resolution von besonderer Bedeutung", sagte Kalandadse.

Zum Resolutionstext (Englisch)

Quelle: expressnews.ge

 

 Geopolitische Entwicklung der Stromnetze im Kaukasus

Mi. 29.09.2010

Der Vertreter der Firma "Georgian State elektrischen System" (GSE) Sulkhan Zumburidze und Vice Präsident der JSC "Azerenergy Marlen Askerov unterzeichneten ein Memorandum zur Weiterentwicklung der Energie-Systemen von Georgien und Azerbeidjan um eine Energie-Brücke von Azerbeidjan über Georgien nach Türkei aufzubauen.

Die Parteien einigten sich zukünftige Entwicklung der Stromnetze zwischen den beiden Ländern zu beschleunigen. Dabei verspricht GSE die Bau „der Hochspannungsleitung 500 “ zwischen Georgien und der Türkei, auf der georgischen Seite, innerhalb von 18 Monaten nach Unterzeichnung der Vereinbarung zu beenden. Derzeit wird Stromfluss zwischen Georgien und Azerbeidjan, von Hochspannungsleitungen 330 kw Gardabani, durchgeführt.

Das Projekt - "Energie-Brücke Azerbeidjan- Georgien-Türkei" wurde 8. April 2009 ins Leben gerufen.
Dadurch fühlt sich Armenien, der seinerseits feste Energieverbindungen mit Russland hat,
isoliert.

In den letzten Jahren, Georgien hat sich geweigert, Strom von armenischen Einrichtungen, von denen die durch das russische Unternehmen Inter RAO UES betrieben werden, zu importieren.

Auch die politischen Problemen mit den Nachbarländer - Azerbeidjan und die Türkei, hindern Armenien den Energiemarkt zu erweitern. Die einzige Alternative bleibt - Iran. Zwischen Armenien und Iran sind bereits zwei Hochspannungs-Freileitungen verlegt. Armenien liefert Strom an Iran im Austausch für Gas. Diese Schema ist mit der Unterstützung den russischen Gazpom aktiviert und aufgebaut worden.

 

 

 Aserbaidschan, Georgien und Rumänien schließen Gas-Lieferungspakt

Di. 14.09.2010

Die Länder Aserbaidschan, Georgien und Rumänien haben sich auf einen Pakt zur Erdgaslieferung aus Aserbaidschan nach Europa verständigt.
Das umgerechnet zwei bis vier Milliarden Euro teure Projekt, an dem die Partner zu gleichen Teilen beteiligt sind, umfasst unter anderem den Bau neuer Erdgas-Terminals in Georgien und Rumänin, Ziel der Vereinbarung ist jährlich bis zu acht Milliarden Kubikmeter Erdgas aus Aserbaidschan nach Georgien an Schwarze Meer zu pumpen, auf Tankers zu verladen und nach Europa befördern.
Um Europa unabhängiger von russischen Gaslieferungen zu machen.

Quelle: de.news.yahoo.com

 

 Iran öffnet sich ein Durchgang zu dem Nordkaukasus

So, 23.05.2010

Die Visapflicht zwischen Georgien und Iran soll bald abgeschafft werden. Das sagte der iranische Außenamtssprecher Ramin Mehmanparast in Tiflis am 20. Mai.
Nach Mehmanparasta soll das entsprechende Abkommen in Kürze unterzeichnet werde. Außerdem ist die Eröffnung eines neuen iranischen Konsulats in Batumi und die Wiederaufnahme der Flugverbindungen zwischen beiden Länder geplant.

Er fügte zu, dass Georgien eine wichtige Rolle in der Außenpolitik von Iran hat und Teheran die territoriale Integrität und Souveränität Georgiens unterstützt. Im Gegenzug bedankte sich die georgische Seite Teheran für "eine solide Regionalpolitik".

In Iran wird dieTendenz der Annäherung von Russland und der Türkei negativ wahrgenommen.
Die russisch - türkische Annäherung schwächt auch die regionale Position der USA. Nach Meinung von manchen Experten, wollen Teheran und Washington eine, für beide Seiten vorteilhaften Dialog über die Kaukasus-Region, starten und Georgien soll in diesem Fall die Vermittlerrolle zwischen Teheran und Washington übernehmen.

Die Unzufriedenheit vom Iran verstärkte auch die russische Bereitschaft zu Sanktionen gegen den Iran sowie die Einfrierung des russischen Vertrages zur Unterstützung der iranischen Raketenabwehrsysteme mit C-300.

Die Visafreiheit mit Georgien und Azerbeidjan würde Iran drastische Erhöhung ihre operativen Kapazitäten im Kaukasus ermöglichen, das würde auch die Auswirkungen auf die Prozesse in dem russischen Nordkaukasus haben.

Aktive Annäherung von Moskau und Ankara sieht auch Armenien und die armenische Diaspora mit großen Besorgnis. Der russische Präsident Dmitri Medwedew machte während seines offiziellen Besuches in der Türkei eindeutiges Versprechen, in naher Zukunft den armenisch - aserbaidschanischen Konflikt zu lösen.

Auf der anderen Seite beabsichtigt auch die Türkei die Visapflicht mit Aserbaidschan und Georgien zu beenden und sich an einer Lösung des Nagorny-Karabach-Konfliktes aktiv zu arbeiten.

Quelle: Regnum NA

 

China und EU konkurrieren um kaspischen Raum

Di, 27.04.2010

"Oettinger macht die Herausforderung für die Energie-Außenpolitik der EU deutlich: "Wir müssen einen Weg finden, wie die Regierung Turkmenistans uns Europäern vertraut, dass wir ihnen ihr Gas über viele Jahre zu einem fairen Preis abnehmen." Zugleich warnt der Energiekommissar davor, Chinesen, Russen und Iraner könnten schneller Abschlüsse mit Turkmenistan verwirklichen. Die Frage Nabucco sei auch, ob das zweitgrößte Gasvorkommen der Welt China oder Europa beliefere. "Das Zeitfenster ist eng", so Oettinger. "Wenn wir es in diesem Jahr nicht hinbekommen, bauen die Chinesen innerhalb von drei Jahren die nächste Pipeline."

Prinzipiell betont Oettinger die Bedeutung des Projekts. Nabucco wäre die "geniale Infrastruktur", um als Europäer ohne die Beteiligung Russlands an ein Gasfeld zu kommen. Zum Nabucco-Zeitplan äußerte sich Oettinger nicht. Ende März hatte er mit Äußerungen zu Verzögerungen beim europäischen Prestigeprojekt für Verwirrung gesorgt. Offiziell bleibt es dabei, dass die Erdgasleitung wie geplant 2014 in Betrieb gehen soll (Opens external link in new windowEurActiv.de vom 25. März 2010).

Als Fortschritt nannte Oettinger die Opens external link in new windowRatifikation des Nabucco-Abkommens im türkischen Parlament Anfang März. Denkbar wäre auch die Einspeisung von irakischem Gas. "Das wäre eine gute Form der Entwicklungszusammenarbeit." Die EU ist zu Beginn des Jahres eine "strategische Energiepartnerschaft" mit dem Irak eingegangen (Opens external link in new windowEurActiv.de vom 18. Januar 2010)."
"
Nicht alles auf die Karte Russland setzen

Oettinger betont die Abhängigkeit Europas von Energieimporten, die mehr als die Hälfte des Bedarfs bedienen. Würde diese Abhängkeit im Nahrungsbereich bestehen, würde man stärker nach Auswegen suchen, so der Energiekommissar"

Quelle: www.euractiv.de

 

Rumänien will Flüssiggas aus dem Kaukasus

Di, 13.04.2010

Ein Abkommen für Flüssiggastransporte aus dem Kaukasus haben die Energie- und Wirtschaftsminister Rumäniens, Georgiens und Aserbaidschans am Dienstag in Bukarest unterzeichnet. Aserbaidschanisches Gas soll über Georgien und das Schwarze Meer bis nach Rumänien und von dort weiter an die westlichen Ländern der Europäischen Union geliefert werden.

Dazu muss in Georgien und in rumänischen Schwarzmeerhafen Constanta eine Gasverflüssigungsfabrik sowie ein Flüssiggasterminals entstehen, berichtete die rumänische Nachrichtenagentur Mediafax. Für das sogenannte Projekt «Aserbaischan Georgia Romania Interconnection» (AGRI) solle in den kommenden Monaten eine Projektgesellschaft gegründet werden.

Das AGRI-Projekt sei «komplementär zu der von der EU geförderten Nabucco-Gaspipeline und könnte schneller als diese umgesetzt werden», so der rumänische Wirtschaftsminister Videanu.

Das energiereiche Aserbaidschan am Kaspischen Meer hat im vergangenen Jahr 23,5 Milliarden Kubikmeter Erdgas produziert und verfügt über geschätzte Reserven in Höhe von 2 200 Milliarden Kubikmetern. Rumänien verbraucht jährlich etwa 15 Milliarden Kubikmeter Gas, davon etwa elf Milliarden aus einheimischer Produktion.


Quelle: http://www.greenpeace-magazin.de

 

100 Millionen Kredit an Georgien für den Bau der Schwarzmeer-Leitung

Di, 13.04.2010

Der Finanzminister von Georgien Kakha Baidurashvili und die einstweilige Gesandter von Deutschland in Georgien Heike Gabriel unterzeichneten heute die Vereinbarung über langfristiges Kredit in Höhe von 100 Millionen, das Deutschland Georgien gewähren will. Das Kredit ist für den Bau der Schwarzmeer-Hochfrequenz-Freileitung gedacht, die Georgien und die Türkei verbinden soll.
„Es ist ein sehr bedeutendes Projekt, weil diese Hochspannungsleitung Stromexport aus Georgien deutlich erhöhen wird", sagte Baindurashvili.
In der Vereinbarung sei darauf hingewiesen worden, dass 25 Millionen Euro aus dem 100 Millionen Kredit ein Zuschuss und 75 Millionen als langfristiges Darlehen vorgesehen ist.


Quelle: Rustavi -2

 

 Drehkreuz für Öl und Gas aus Asien

So, 28.03.2010

"Der RWE-Chef Jürgen Großmann dringt auf eine engere Zusammenarbeit mit der Türkei. Besonders wichtig sei die Nabucco-Pipeline, die Gas aus der kaspischen Region nach Westeuropa transportieren werde. Neben dieser geplanten Pipeline laufen weitere wichtige Öl- und Gasleitungen durch die Türkei. Dazu gehören die Pipelines "Blue Stream", die Baku-Tiflis-Ceyhan-Pipeline und die Südkaukasus-Pipeline von Baku nach Erzurum."

Quelle: " tagesschau.de"

 

   EU schafft gemeinsamen Luftraum mit Georgien

Mo, 15.03.2010

Die Europäischen Union und Georgien haben ein Luftverkehrsabkommen unterzeichnet, das die Schaffung eines gemeinsamen Luftraums zwischen den Vertragspartnern innerhalb der nächsten zwei Jahre vorsieht. Bisher geltende Beschränkungen sollen wegfallen und in Georgien die gleichen Rechtsvorschriften im Luftverkehr gelten wie in der EU. So sollen zum Beispiel Flüge von und zu allen Flugplätzen in der EU erlaubt und die Zahl der Flüge nicht mehr begrenzt werden. Das Abkommen gilt sowohl für Personen- als auch Frachtflüge, die in den vergangenen Jahren stark zugenommen haben.

Der Luftgüterverkehr zwischen der EU und Georgien stieg dabei laut Eurostat-Angaben von 2524 Tonnen in 2004 auf 6424 Tonnen in 2008. Dabei kommt der Löwenanteil auf den Verkehr zwischen Deutschland und Georgien, der im gleichen Zeitraum von 204 auf 2581 Tonnen geradezu explodierte.

Das jetzt beschlossene Abkommen muss noch von beiden Seiten ratifiziert werden.

Das Inkrafttretten des Abkommens könnte zu mehr Flügen von und nach Georgien und damit zu mehr Wettbewerb auf diesem Verkehrssegment kommen, was wiederum die fallenden Ticketpreise nach sich ziehen würde.

Quelle: www.verkehrsrundschau.de

 

  Nato- Kritik an der Politik Russlands gegenüber Georgien

Fr, 12.03.2010

NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen hat Russland vorgeworfen nach einer veralteten militärischen Doktrin zu handeln. „ Die Militärdoktrin Russlands entspricht nicht die Realität “, sagte er am Freitag auf einer Konferenz in Warschau.
„Anders als von Russland behauptet stelle das Verteidigungsbündnis keine Bedrohung dar und werde niemals Russland angreifen.“

Rasmussen äußerte in Warschau zudem die „schwere Besorgnis“ der Nato über die russische Politik gegenüber dem Nachbarland Georgien. Mit einer Militärübung, bei der russische und weißrussische Truppen Ende September auch den „Einmarsch“ in ein kleines Nato-Land geübt hätten, habe Russland ein „falsches Signal“ gesetzt, kritisierte er.

Quelle: Deutsche Welle

 

   Kasachstan interessiert sich für transkaukasischen Korridor

Mo, 08.03.2010

Kasachstan, inzwischen schlägt vor, neue Wege der Energie-Ressourcen zu schaffen. Sie sollten die Regionen von kaspischen und des schwarzen Meeres verbinden.
Wie bereits von Präsident Nursultan Nazarbayev vorgeschlagen, ein neuer Weg von Ölförderung kann durch die südkaukasische Region gehen.
Von Kasachstan wird das Öl nach Baku fließen , weiter durch Georgien und vom Schwarzmeerhafen Poti mit Tankschiffe nach Rumänien.
Nasarbajew sagte auch , dass in Kasachstan vor kurzem die Forderung aus weltweit größten Ölquelle „ Kashagan“ im Auftrag gegeben wurde.
So wird sein Land um 50 Millionen Tonnen mehr Öl pro Jahr fordern.
Quelle: "Erste Kaukasische Kanal"

 

   "Nabucco" gewinnt an Dynamik

Mo, 08.03.2010

Das Projekt "Nabucco" stärkt seine Position.
Die Europäische Kommission hat erste 200 Millionen Euro für die Ausbau zugeteilten.
Durch „Nabucco“ - Pipeline soll Gas von Turkmenistan und Aserbaidschan, nach Bulgarien, Rumänien, Ungarn, Österreich und Deutschland geliefert werden.
Insgesamt für die Energiesicherheit der EU-Länder soll mehr als 2 Milliarden Euro bereitgestellt werden.
Quelle: "Erste Kaukasische Kanal"

 

   Der Iran will Zugang zum Schwarzen Meer und zu den georgischen Häfen

Mo, 22.02.2010

Das Autobahnprojekt - "Nord-Süd" verläuft aus dem Süden von Armenien – vom Gebiet Megri auf der armenisch-iranischen Grenze zu den georgischen Häfen von Poti und Batumi am Schwarzen Meer.
Bauunternehmen aus Italien, Brasilien und anderen Ländern haben bereits ihr Interesse an Teilnahme an den Bau dieser Autobahn angekündigt.
Auch der Iran will sich bei dem Projekt beteiligen. Auf dieser Art und Weise erhält Iran schnellste und kürzeste Zugang zum schwarzen Meer und den Häfen von Georgien.

 

 

   Dringende Suche nach neuen Transitwege für Nato und US-Truppenkontingent in Afghanistan

So, 21.02.2010

Nach Angaben der U. S. Sonderbeauftragten für Afghanistan und Pakistan Richard Holbrooke,
US-ist in den Ausbau engerer Beziehungen zu Tadschikistan interessiert um den Erfolg des Stabilisierungs-Mission im benachbarten Afghanistan zu verbessern.
Nach ethnischen, geographischen und strategischen Gründen, das Land sei von großer Bedeutung für eine friedliche Lösung in Afghanistan. - zitierte Deutsche Welle Richard Holbrooke.

Der US-Sonderbeauftragter will auch Kirgisistan und Usbekistan besuchen.

Am 18. Februar, laut Nachrichtenagentur Reuters, trafen sich Holbrooke und Präsident von Usbekistan in Taschkent.
Der usbekische Politiker äußerte die Bereitschaft seines Landes zu einer engeren Zusammenarbeit mit den USA, um die Taliban aus dem benachbarten Afghanistan zu vertreiben.
Am 22. Februar der Sonderbeauftragter besucht Tiflis.
Im Mittelpunkt des Tiflis-Besuchs stehet die Aufstockung der georgischen Kräfte in Afghanistan. Insgesamt wird das georgische Kontingent dann 700 Mann stark sein.   
Quelle: „Deutsche Welle“
Gesprächsthema wird auch das Angebot des georgischen Präsidenten sein, Georgien als Transitland nützen zu dürfen.
„Derzeit liefern die USA die Transitfracht für seine in Afghanistan stationierten Truppenteile von der Ostsee durch Russland, Kasachstan und Usbekistan. Der kürzeste, aber auch der gefährlichste Weg verläuft durch Pakistan. Washington sowie dessen Nato-Verbündete brauchen dringend neue Transitwege, weil das US-Truppenkontingent in Afghanistan verdoppelt worden war.
Für aussichtsreich halten die USA Weg am Kaspischen Meer: die Frachten werden zunächst über Georgien nach Aserbaidschan geliefert, danach auf dem Seeweg bis zum kasachischen Hafen Aktau und von dort durch Usbekistan nach Afghanistan.“
Quelle:„Gaseta", „Kommersant", „Ria Novosti“

 

 

   Rumänien will Gas aus Aserbaidschan in die EU-durch Georgien transportieren

Do, 18.02.2010

Wie REGNUM News nach Angaben des Pressedienstes des Ministeriums für Wirtschaft in Rumänien berichtete, Bukarest will in den Bau von zwei Terminals, für den Transport von Gas aus dem Kaspischen Meer über Georgien nach Rumänien, teilnehmen. Von dort soll Gas in anderen Ländern der Europäischen Union transportiert werden.

Dieses Projekt soll keine Konkurrenz zu anderen großen Energie-Projekte darstellen, sondern dient dazu sie zu ergänzen - erklärt rumänische Staatssekretär Tudor Serban.

Quelle: REGNUM News

 

 

   Zusammenarbeit mit Georgien zur Beilegung des afghanischen Problems

Di, 15.02.2010

Wie der „Erste Kaukasische Kanal“ berichtete, das Pentagon ist bereit den Vorschlag von Tiflis, Georgien als Transitland für den Militärtransport Güter und Ausrüstung nach Afghanistan zu nutzen, zu prüfen.
Aus diesem Grund Richard Holbrooke - Sonderbeauftragten der Vereinigten Staaten in Afghanistan und Pakistan, besucht Tiflis am 22. Februar.
Georgische Behörden berichten, dass die Ankunft eines hochrangigen US-Beamten ist wichtig, sowohl im Hinblick auf eine strategische Partnerschaft mit Washington, als auch für die Vertiefung der Beziehungen mit der NATO.

Quelle: News-Georgien

 

 

   Angela Merkel-“das Nabucco Pipeline-Projekt hat herausragende Bedeutung“

12.02. 2010

Deutschland und Aserbaidschan wollen den Bau der geplanten Nabucco-Gaspipeline vorantreiben.
Kanzlerin Angela Merkel sagte am 04.02.2010 in Berlin nach einem Treffen mit Präsident Ilham Alijew, das Pipeline-Projekt über die Türkei in die EU habe "herausragende Bedeutung".

Die Republik Aserbaidschan im Kaukasus verfügt über große Erdöl- und Erdgasreserven im Kaspischen Meer. Die Türkei und die Europäische Union hatten im Juli 2009 in Ankara einen Vertrag zum Bau der Gaspipeline unterzeichnet.Mit deren Hilfe soll die Abhängigkeit Westeuropas von russischem Gas reduziert werden.
Der Bau soll 2011 beginnen. Ex-Bundesaußenminister Joschka Fischer wurde als Lobbyist für das Projekt beauftragt.
Nach Aussage des Nabucco-Sprechers könnte Ende 2011 mit dem Bau der 3300 Kilometer langen Gasleitung begonnen werden. Das erste Gas würde frühestens 2014 fließen. Dann sollen zunächst jährlich acht bis zwölf Milliarden Kubikmeter Erdgas über die Pipeline nach Mitteleuropa transportiert werden. Langfristig sollen es bis zu 30 Milliarden Kubikmeter pro Jahr sein.
Die endgültige Entscheidung über die Finanzierung der Pipeline wird ende 2010 erwartet. Die geschätzte Kosten sind rund 7,9 Milliarden Euro. „Noch offen sind Fragen zu technische und umweltrelevante Aspekte für das Vorhaben“, sagte der Sprecher des Konsortiums.

Quelle: abendblatt.de

 

 Aserbaidschan ist bereit, Gaslieferungen nach Europa zu erhöhen

04.02. 2010

Aserbaidschan ist bereit, Gas an die EU zu liefern. Dies sagte der Präsident Ilham Aliyev am Vorabend bei seiner Sitzung in Berlin mit Bundeskanzlerin Angela Merkel. Das an Erdgas reiches Land will zu einem zuverlässigen Partner der Europäischen Union werden. "Wir sind bereit, einen wesentlichen Beitrag zur Sicherung der Energieversorgung in Europa zu leisten", - sagte Alijew. Er erinnerte daran, dass Aserbaidschan die Pläne für den Bau der Nabucco-Pipeline unterstützt.

Nach Angaben der Deutschen Presseagentur (DPA) betonte die Bundeskanzlerin Angela Merkel die Bedeutung der gegenseitig vorteilhaften bilateralen Zusammenarbeit. Auf der einen Seite erhält Aserbaidschan das Know-how und kann daduch notwendige Moderniesierung der Gasindustrie durchführen, auf der anderen Seite - profitiert Deutschland sowie andere Europäische Staaten von den Gaslieferungen. Für die deutsche Industrie würde eine solche Interaktion zusätzlich noch neue Aufträge bedeutetun.

Quelle: Deutsche Welle; DPA

 

 

Eisenbahnprojekt BAKU-TBILISI-KARS hat große Zukunft

29.01 2010

Wie Aserbaidschans Transportminister Ziya Mammadov mitteilte, sind Kasachstan und China sehr an der Eisenbahnlinie Baku-Tbilisi-Kars interessiert. Kasachstan sei bereit jährlich 10 Millionen Tonnen Fracht auf der Strecke zu transportieren.

Das Projekt, das eine neue Verbindung zwischen Asien und Europa darstellt, habe gute Aussichten ein Erfolg zu werden. Die Bedeutung des Vorhabens gehe weit über die Region hinaus. Es werde Wohlstand und neue Jobs schaffen. Die Kosten des Projekts werden mit 400 Millionen Dollar beziffert. Georgien erhielt für den Bau des auf georgischem Territorium liegenden Teils der Bahnstrecke einen Kredit von 200 Millionen Dollar aus Aserbaidschan. Nach der Fertigszellung der 183 km langen Verbindung Akhalkalaki-Marabda-Tbilisi werden bis zu 15 Millionen Tonnen Fracht auf dieser Strecke durch Georgien befördert werden können. In Akhalkalaki entsteht eine Umladestation, um die unterschiedlichen Gleisspurbreiten zu überwinden.

Quelle: trend.az

 

 

  Kampf um Rohstoffen im Kauksus

24.01 2010

Es ist ein Kampf um die Vorherrschaft, aber auch suche nach Stabilität im Kaspischen Becken so wie im Kaukasus.
Aserbeidschan besitzt an große Vorräte an Öl und Gas, aber für den Transport seiner Bodenschätze ist er auf den gute Wille der Nachbarn: Russland, Türkei angewiesen. Die ihrerseits Nützen daraus machen wollen.
Die Türkei kontrolliert so wie den Zugang zum Schwarzen Meer, als auch die wichtigste Pipeline BTC - (Baku – Tbilisi -Ceyhan)
Durch den Bosporus wird außer aserbeidschanisches auch schon kasachisches Öl verschifft dazu
Weitere Leitungen sind in Planung, und Ankara nutzt diese als Druckmittel gegen Baku.
So verzögert die Türkei ein Transitabkommen für die künftige Nabucco-Pipeline, die aserbeidschanisches Gas in die EU leiten soll. Damit punktet die Türkei gegenüber EU bei der Beitritsverhandlungen, die ihrerseits die Abhängigkeit von Russland verringern will.
Baku reagiert darauf, indem es mit Moskau zusammenarbeitet und liefert ab nächstem Jahr Gas nach Russland . Diese Maßnahmen führen zu Machtverlust der Amerikaner in der Region und erhöhen den Druck auf EU.
Russland seinerseits will Georgien als bisher wichtigstes Transitland isolieren, indem er durch neue Leitungen möglichst viel Öl und Gas an Georgien vorbeilenkt, durch schwarzes Meer und die Türkei. Womit wird die Türkei den Transport aller Energieträger aus Kasachstan und den anderen zentralasiatischen Staaten am Ostufer des Kaspischen Meeres kontrollieren.
Anderseits ist die Türkei gezwungen, um seinen Macht als Transitland nicht zu verlieren, die Bau von EU bevorzugte Pipeline nicht zu verzögern. Denn genau der Wunsch der EU , die Abhängigkeit von Russland zu verringern, verstärkt die geostrategische Macht der Türkei.

 

 

Der Iran ist interessiert, Strom aus Georgien zu importieren

19.01 2010

Iran ist interessiert und bereit Strom aus Georgien zu kaufen, wenn ein solcher Bedarf besteht. Sagte der iranische Außenminister Manouchehr Mottaki in einer gemeinsamen Pressekonferenz in Teheran mit seinem georgischen Amtskollegen Grigol Waschadse.

 

 Brüssel- Die Abhängigkeit Europas von russische Rohstoffen soll vermindert werden   14.01 2010


Der designierte EU-Energiekommissar Günther Oettinger kündigt umfassenden Richtungswechsel in der Energiepolitik an
Die Schlüsselpunkte sind: eine kohlenstoffarme Wirtschaft, mehr Energiesicherheit und europäische Solidarität bei der Energieversorgung
Die Abhängigkeit Europas von russische Rohstoffen soll vermindert werden und gleichzeitig setzt er auf Zusammenarbeit mit dem kaspischen Raum.
Auch Stärkung der Energiesicherheit ist ein wichtiges Ziel.

 

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Südlicher Korridor - neue Seidenstraße


Bild:
von crp-infotec.de


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